Ja – Sie können Ihr Elektroauto problemlos mit 230 Volt (Haushaltsstrom) laden.
Allerdings ist diese Ladeart deutlich langsamer als das Laden mit einer Wallbox.

Was bedeutet 230V Laden?

230V entspricht dem normalen Strom aus einer Haushaltssteckdose (Schuko) und ist 1-phasig.

Typische Ladeleistungen:

  • 10A: ca. 2,3 kW

  • 16A: ca. 3,7 kW

Das ist die einfachste, aber langsamste Ladeart

Wie lange dauert das Laden?

Beispiel mit einer 60 kWh Batterie:

  • 2,3 kW → ca. 24–30 Stunden

  • 3,7 kW → ca. 15–18 Stunden

Ideal für:

  • Plug-in-Hybride

  • Notladung

  • Gelegenheitsladen

Nachteile von 230V Laden

  • Sehr lange Ladezeiten

  • Haushaltssteckdosen sind oft nicht für Dauerlast ausgelegt

  • Höheres Risiko von Überhitzung bei alten Installationen

  • Keine smarten Funktionen (App, Steuerung, etc.)

Sicherheit beim Laden mit 230V

Wenn Sie mit 230V laden:

  • Verwenden Sie nur geprüfte mobile Ladegeräte (ICCB)

  • Keine Verlängerungskabel verwenden

  • Steckdose sollte von einem Elektriker geprüft sein

  • Regelmässig Temperatur kontrollieren

Alternative: Wallbox (empfohlen)

Eine Wallbox bietet klare Vorteile:

  • 11 kW (3-phasig) → ca. 3–5× schneller

  • Höhere Sicherheit

  • Intelligente Funktionen (App, RFID, PV-Laden)

Für den täglichen Gebrauch ist eine Wallbox die beste Lösung

Wichtig zu wissen

  • 230V Laden ist technisch immer möglich

  • Die tatsächliche Leistung hängt vom Fahrzeug ab

  • Viele Fahrzeuge begrenzen bei 230V automatisch die Leistung

Fazit

  • Ja, 230V Laden ist möglich

  • Ideal als Notlösung oder für kleine Batterien

  • Für regelmässiges Laden empfehlen wir eine Wallbox (11 kW)

Tipp: Wenn Sie täglich laden, lohnt sich der Umstieg auf eine Wallbox schnell – sowohl in Komfort als auch Zeitersparnis.